BannerbildBannerbildBannerbildBannerbildBannerbild
  • Link zur Seite versenden
  • Ansicht zum Drucken öffnen
 

Kleines Bodenseminar: Welche Nährstoffe fehlen und wie pflegt man seinen Boden

Kleines Bodenseminar: Welche Nährstoffe fehlen und wie pflegt man seinen Boden (Bild vergrößern)
Bild zur Meldung: Kleines Bodenseminar: Welche Nährstoffe fehlen und wie pflegt man seinen Boden

Anfang Februar, als die Vegetation und die Gärten noch ruhten, fand in Ainring ein kleines Bodenseminar statt. Die Teilnehmer, 20 Mitglieder der Gartenbauvereine im BGL, beprobten im Herbst ihre Gartenböden und erhielten daraufhin die Analyseergebnisse mit einer Düngeempfehlung, die an dem Termin besprochen und verständlich „übersetzt“ wurden. 

 

Kreisgartenfachberater Sepp Stein erklärte in dem einführenden Vortrag, dass der Blick auf die verfügbaren Nährstoffe wichtig ist und bei Bedarf wie nach der vorgeschlagene Düngeempfelung der Bodenanalyse verbessert werden kann. Jedoch ist dies nur ein Aspekt für einen nachhaltig gesunden Gartenboden. Erst wenn der Gartler seinen Boden kennt und sich mit dem Bodenleben auseinandersetzt, können die richtigen Maßnahmen erfolgen.

 

Unsere Böden: tonhaltig mit viel Magnesium und wenig Kalium

Nährstoffverteilung (Stein Josef) 159 Bodenproben (von 2020 und 2024) weißen einen hohen oder sehr hohen Magnesiumgehalt auf. Der Kaliumgehalt ist bei der Hälfte der Böden niedrig oder sehr niedrig. Auch durch reine Kompostdüngung kann ein sehr hoher Phosphorgehalt erreicht werden. (Quelle: Josef Stein)

 

Organisches Material lockert den Boden auf und versorgt Pflanzen mit Nährstoffen

3l Kompost (LV für Gartenbau und Landespflege e.V.)3l Kompost pro m² versorgen das Gemüsebeet mit Nährstoffen und verbessern die Bodenstruktur (Quelle: LV für Gartenbau und Landespflege e.V.)

 

Mikroorganismen brauchen Futter, Luft und Wasser

Kompostrotte in Arbeit (Wikipedia)Durch die Arbeit der Mikroben kann sich eine Kompostrotte bis zu 70°C erhitzen, sodass an kalten Tagen Wasserdampf aufsteigt.

(Quelle: Wikipedia)

 

Fazit

 

Text: Josef Stein, Kreisgartenfachberater