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2. Apfelfest in Haberland – Familienfest für alle Sinne

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Saaldorf-Surheim. Das zweite Apfelfest in Haberland ist rundum gelungen. Bei strahlendem Sonnenschein und blauem Himmel waren die Bedingungen auf dem Gelände rund um den Sortenerhaltungsgarten in Haberland perfekt. Für Jung und Alt gab es viel zu entdecken und es war enorm, was die 19 Gartenbauvereine des Landkreises gemeinsam mit dem Kreisverband auf die Beine gestellt hatten. 

 

Das ganze Areal war prächtig dekoriert und es gab viel zu schauen, zu staunen und zu probieren. Zahlreiche ehrenamtliche Helfer kümmerten sich um das Wohl der vielen Gäste. Die schattigen Plätze an den Bierzelttischen waren sehr begehrt. Der große Besucheransturm erforderte sogar das Aufstellen zusätzlicher Garnituren. Begegnungen mit alten Bekannten waren keine Seltenheit und für die musikalische Unterhaltung sorgten die Jugendblaskapellen Surheim und Steinbrünning.

 

Ehrenamtliche kümmern sich um Erhalt des Gartens

 

Der Vorsitzende des Kreisverbands für Gartenbau und Landespflege BGL Gerhard Fendt freute sich, unter den Anwesenden zahlreiche Ehrengäste begrüßen zu können. Sein Dank galt allen Helfern beim Fest und den Förderern des Sortenerhaltungsgartens. Die Ehrengäste lobten ausnahmslos die gute Zusammenarbeit aller Beteiligten und die großartige Initiative, die durch das Zusammenwirken vieler möglich wurde.

 

Nicht nur gute Unterhaltung und kulinarische Schmankerl machten das Apfelfest zu einem besonderen Erlebnis, sondern auch interessante Informationen rund ums Obst und zur Initiative „Apfel-Birne-Berge“. Einen interessanten Einblick in das Projekt gab es bei den beiden Führungen durch den Sortenerhaltungsgarten mit rund 100 Hochstämmen und 100 Spindelbäumen. Kreisfachberater Sepp Stein sprach von Erfahrungswerten und vom Fortschritt der Anlage, die zum Erhalt und später zur Verbreitung alter und vergessener Apfel- und Birnensorten dienen soll. Er lobte die Ehrenamtlichen, die sich um die Pflege des Obstgartens kümmern und beantwortete Fragen der Anwesenden zu Schädlingen und Krankheiten.

 

Fachleute bestimmen mitgebrachte Äpfel

 

Für so ein Fest der Gemeinschaft und Begegnung braucht es Menschen, die sich mit Herzblut engagieren, und solche waren unter den Organisatoren viele zu finden. Die Gartenbauvereine aus dem Landkreis präsentierten sich von ihrer besten Seite. Zahlreiche kulinarische Schmankerl lockten an den Verkaufshütten. Die Besucher freuten sich über Apfelgulasch, Würstl, Flammkuchen, Kaspressknödel, vegetarische Brotzeit, frische Waffeln, Apfelbrot und Popcorn ebenso wie über Kaffee und Kuchen, kühle Getränke und direkt vor ihren Augen frisch gepressten Apfelsaft. Andere Vereine boten Dinge für zu Hause an. So gab es dekorative Kränze, Heufiguren, Kräutertee, selbstgemachte Liköre und Marmeladen und natürlich eine schöne Auswahl verschiedener Apfelsorten, die erst probiert und dann mitgenommen werden konnten. 

 

Einige Besucher kamen jedoch schon mit vollen Taschen zum Apfelfest. Sechs Fachleute für Obstsorten, sogenannte Pomologen, halfen den Baumbesitzern, anhand der mitgebrachten Früchte unbekannte Sorten zu bestimmen. Dank Fachliteratur, geübtem Blick und Geschmacksinn der Sortenkundigen wissen nun viele Leute, was in ihrem Garten wächst. Interessant war auch die große Sortenausstellung, die einen Einblick in die Sortenvielfalt der Äpfel und Birnen ermöglichte, die es zu erhalten gilt. Wer Lust zum Raten hatte, konnte bei einem Streuobstquiz und Zuordnungsaufgaben rund um den Apfel mitmachen oder seine Bairisch-Kenntnisse testen. Viel Lesematerial und Informationen gab es an den Ständen von „Apfel-Birne-Berge“, dem Landschaftspflegeverband, der unteren Naturschutzbehörde des Landratsamts und der Biospährenregion BGL. Viel über Bienen erfuhren die Besucher am Ausstellungsstand des Imkervereins Freilassing und Umgebung. Mit dabei waren auch regionale Vermarkter von Obstsaft und -Schnaps.

 

Hoffnung auf ein Apfelfest im nächsten Jahr?

 

Jede Menge geboten war für die Kinder. Sie durften Vogelhäuser bauen, sich beim Obstraupenrennen austoben und im Zirkuszelt hatten Vertreter der Jugendgruppen aus den Gartenbauvereinen Bastelangebote mit Papier und Holz vorbereitet und verzierten dort kunstvoll manches Gesicht. Nachmittags war hier auch die Prämierung des Malwettbewerbes, den die Gartenbauvereine bereits im Vorfeld organisiert hatten. Anke Joas und Resi Petram suchten aus rund zweihundert ausgestellten Bildern rund um den Apfel siebzig besonders gelungene aus, denn so viele Preise hatten Sponsoren aus der ganzen Region zur Verfügung gestellt. Das war sehr schwierig, denn Mädchen und Buben verschiedener Altersstufen hatten allesamt große Kreativität bewiesen. Die anwesenden Künstler suchten sich Sachpreise oder Gutscheine selbst aus, die anderen bekommen ihren Gewinn von den Gartenbauvereinen vor Ort.

 

Nachdem nun auch die zweite Auflage wieder ein voller Erfolg wurde, teilen sicher viele Besucher die Hoffnung des Bürgermeisters und Hausherrn Andreas Buchwinkler auf ein drittes Apfelfest.

 

Text und Fotos: Sylvia Dumberger

Fotoserien

2. Apfelfest (01.​10.​2026)

Saaldorf-Surheim. Das zweite Apfelfest in Haberland ist rundum gelungen. Bei strahlendem Sonnenschein und blauem Himmel waren die Bedingungen auf dem Gelände rund um den Sortenerhaltungsgarten in Haberland perfekt. Für Jung und Alt gab es viel zu entdecken und es war enorm, was die 19 Gartenbauvereine des Landkreises gemeinsam mit dem Kreisverband auf die Beine gestellt hatten.