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OGV Freilassing: Kraft der Natur

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Bild zur Meldung: OGV Freilassing: Kraft der Natur

Immunstärkung durch die Kraft der Natur

 

Freilassing/ 25.10.2024: Einen informativen Vortrag über uraltes Kräuterwissen für die Hausapotheke hielt Gartenbäuerin Monika Angerer beim Herbstvortrag des Obst- und Gartenbauvereins Freilassing. Interessierte Besucher konnten auf unterhaltsame Weise dem reichen Erfahrungsschatz der Kräuterpädagogin lauschen und neue Erfahrungen sammeln. In einer kurzen Einführung erklärte Monika Angerer, dass in früherer Zeit das Wissen über Kräuter und ihre Verwendung weit verbreitet war. Mit der Industrialisierung geriet dieses Wissen aber immer mehr in Vergessenheit.

 

Sekundäre Pflanzenstoffe können für die Pflanzen sehr wichtig sein, weil sie diese vor Frost oder anderen Einflüssen schützen können. Das erfuhren die Zuhörer in einer kurzen Anekdote über das „Gänseblümchen mit den roten Punkten“. Das Frühjahr eignet sich ideal zum Verzehr von Knospen die zum Beispiel beim Obstbaumschnitt anfallen. Sie sind mit der geballten Kraft aller Informationen, neues entstehen zu lassen, ein idealer „Booster“ für unser Immunsystem. Die Knospe der Felsenbirne riecht nach Marzipan und ist ein Stoffwechselaktivator, Schwarze Johannisbeere hat einen starken Eigeneschmack und hilft gegen Stimmungsschwankungen, Apfelknospen hingegen schmecken leicht bitter. Mit Salweide, Mädesüß und dem schön blühenden Mutterkraut steht im Kräutergarten ein natürliches Aspirin zur Verfügung. Als Tee oder Sauerhonig, genannt Oxymel auf dessen Herstellung im Laufe des Abends eingegangen wurde, steht so eine natürliche „Kopfwehtinktur“ zur Verfügung.

 

Wissenswertes wusste die Kräuterpädagogin auch über die Quitte, die in der Küche zu den verschiedensten Köstlichkeiten verarbeitet werden kann und in der Naturkosmetik ihre Verwendung findet. Zur Gesunderhaltung der Darmflora die maßgeblich für ein starkes Immunsystem verantwortlich ist empfiehlt die Referentin neben Beifuß und Quitte auch Bitterstoffe wie sie in Wurzel, Stängel und Blättern des Löwenzahns enthalten sind. Leider werden diese Bitterstoffe aus unseren Lebensmitteln immer Bewusster „Weggezüchtet“ weis Monika Angerer zu berichten.

 

Zum Schluss ermunterte Monika Angerer die Zuhörer „macht wieder mehr Platz in euren Gärten für die Schätze der Natur“ vergaß aber nicht auf die Gefahren hinzuweisen, die bei falscher Anwendung und Verwendung unbekannter Pflanzen entstehen können.